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2019-10-15 18:20:06

Lamborghini hat grünes Licht für die vierte Baureihe erhalten und legt für 2025 einen viertürigen Grand Tourer mit reinem Elektroantrieb auf. Das berichtet unter anderem die britische Autocar.

Bereits Anfang des Jahres 2019 hatte Lamborghini-CEO Stefano Domenicali bestätigt, dass die Sportwagen-Marke an einer vierten Baureihe neben Huracan, Aventador und Urus arbeitet und das Modell ein klassischer GT mit einer 2+2-Sitzkonfiguration sein wird. Allerdings würde sich das Modell erst lohnen, wenn der Gesamtabsatz die 8.000er-Marke knackt. Das scheint wohl nun der Fall zu sein, denn der Lamborghini-Absatz im ersten Halbjahr 2019 lag bei 4.553 Modellen – eine Steigerung von 96 Prozent zum Vorjahr. Alleine der Urus trug mit 2.693 Einheiten maßgeblich zu dem Erfolg bei.

Lamborghini GT basiert auf PPE-Baukasten

Der noch namenlose GT ist somit das erste Lamborghini-Modell mit Elektroantrieb und baut auf der neuen PPE-Plattform des VW-Konzerns auf, die maßgeblich von den Marke Audi und Porsche entwickelt wurde.

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Im Gegensatz zu der J1-Plattform, auf der der Porsche Taycan und der Audi E-Tron GT basieren, handelt es sich bei der PPE (Premium Platform Electric) um einen Baukasten, der ähnlich variabel wie der Modulare Elektro-Baukasten (MEB) oder der Modulare Querbaukasten (MQB) ausfällt. Das erste PPE-Modell ist der kommende Porsche Macan. Vorteil der neuen Premium-Plattform: Sie ist in Spurbreite, Radstand und Höhe skalierbar (MEB ist zum Beispiel auf 1,55 Meter limitiert) und erlaubt den Einbau größerer Batterien jenseits der 100 kWh. Neben je einen Elektromotor an der Vorder- und Hinterachse soll eine weitere Ausbaustufe des PPE-Baukastens auch bis zu vier Elektromotoren und eine Leistung von bis zu 1.000 kW (1.360 PS) ermöglichen.

Der 2+2-Sitzer muss schnell sein

Fraglich ist jedoch, ob Lamborghini bei seinem GT diese Leistungsgrenze überhaupt erreichen will. Schon in der normalen Konfiguration mit zwei E-Motoren sind 600 PS drin. „Leistung ist uns wichtig“, sagt Maurizio Reggiani, Forschungs- und Entwicklungschef von Lamborghini, gegenüber der britischen Autocar. „Wir müssen schnell sein, aber nicht in der gleichen Art und Weise wie bei unseren Supersportlern. Die vierte Baureihe ist da etwas anders.“ Die Lambo GT sollte dann ab 2025 deutlich über 600 Kilometer Reichweite und gleichzeitig Beschleunigungswerte um die drei Sekunden aufweisen.

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Ingo Barenschee

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Tobias Sagmeister - Audi

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Christian Schulte

Ganz neu ist das GT-Konzept von Lamborghini nicht. Eines der ersten Modelle der Italiener war der 400 GT 2+2. Es folgten der Islero, der Jarama und der Urraco sowie der Espada. Zuletzt hatte Lamborghini 2008 mit dem Estoque eine viertürige Limousine mit vier vollwertigen Sitzen präsentiert. Angetrieben wurde die 5,15 Meter lange Studie vom 5,2 Liter großen V10 aus dem Gallardo. Erst 2010 gab der damalige Lambo-Boss Winkelmann bekannt, dass der Estoque nicht in Serie gebaut werde.

Fazit

Mit dem Sian hat Lamborghini gezeigt, was in Sachen Elektro-Antrieb mit seinem Superkondensator machbar ist. Für ein Volumenmodell wie den GT ist aber Großserientechnik nötig – und die liefert der VW-Konzern mit dem flexiblen PPE-Baukasten.


auto-motor-und-sport.de @amsonline
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